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Spezialnews für Land- & Forstwirte

Imker

Gilt bei bäuerlicher Nachbarschaftshilfe und Privatzimmervermietung Registrierkassenpflicht?

Im Falle der meist vorliegenden Vollpauschalierung bei Land- und Forstwirten (Umsätze übersteigen nicht € 400.000,00 und keine Optierung in der Umsatzsteuer auf Regelbesteuerung) besteht grundsätzlich keine Einzelaufzeichnungs-, Belegerteilungs- und Registrierkassenpflicht, sofern die Umsätze von der Vollpauschalierung umfasst sind.

Soweit der Gewinn aber in Abhängigkeit von den tatsächlichen Betriebseinnahmen zu ermitteln ist, gilt grundsätzlich Registrierkassenpflicht ab einem Jahresumsatz von € 15.000,00 je Betrieb, wenn zudem die Barumsätze dieses Betriebes € 7.500,00 überschreiten. Für diese Leistungen besteht Einzelaufzeichnungs- und Belegerteilungspflicht ab dem ersten Euro Barumsatz. Für die Berechnung der 15.000-Euro-Grenze für den gesamten Betrieb ist dabei eine Schätzung der vollpauschalierten Umsätze mit dem 1,5-Fachen des Einheitswertes zulässig. Laut Erlass des BMF sind für die Berechnung der Barumsatzgrenze von € 7.500,00 die nicht belegerteilungspflichtigen Barumsätze aus der Vollpauschalierung nicht zu berücksichtigen.

Bäuerliche Nachbarschaftshilfe, wie z. B. Mähdreschen, fällt nicht unter die Vollpauschalierung. Da sie als nicht vollpauschalierter Nebenerwerb eingestuft wird, unterliegt sie daher der Registrierkassenpflicht, wenn bei einem Jahresumsatz von über € 15.000,00 die Barumsätze des Betriebes € 7.500,00 übersteigen.

Ähnlich verhält es sich mit der privaten Zimmervermietung durch Land- und Forstwirte. Auch die Zimmervermietung mit Frühstück bis zehn Betten stellt Nebenerwerb dar, wobei die Betriebsausgaben mit 50 % der entsprechenden Betriebseinnahmen angesetzt werden können. Dies hat, sofern die Barumsätze dieses Betriebes € 7.500,00 im Jahr überschreiten, ebenfalls die Registrierkassenpflicht zur Folge.

Anderes gilt hingegen bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (z. B. kurzfristige Apartmentvermietung ohne Nebenleistungen, maximal fünf Apartments). Hier besteht nur Einzelaufzeichnungs- und Belegerteilungspflicht, aber keine Registrierkassenpflicht.

Stand: 27. Juni 2017

Bild: Vadim - Fotolia.com

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Wir stehen am Beginn einer Zeitspanne, die einige grundlegende Veränderungen von bisher Gewohntem mit sich bringt. Es liegt in unserer menschlichen Natur, dass bei Auftreten von ungewohnten, neuen Situationen zuerst der Rückzug „ins eigene Schneckenhaus“ angetreten wird. Wir reagieren alle individuell unterschiedlich, teils mit Unsicherheit, zum Teil mit Angst - auch in der Hoffnung, dass bald wieder alles beim Alten ist oder zumindest keine allzu unangenehmen Veränderungen auf uns zukommen. Wie uns tagtäglich vor Augen geführt wird, ist das hemmungslose Ausreizen jeglichen Spielraumes, das bedingungslose Anspannen der menschlichen Leistungsfähigkeit eine Lebens- und Wirtschaftsweise, die unter Druck nicht aufrechtzuerhalten ist. Wir merken auch (seit Langem), dass uns Menschen das schlicht nicht gut tut. Gleichzeitig gewinnen wir in der aktuellen Situation den Eindruck, dass es (ohne tatsächlichen Wohlstandsverlust) auch anders, ein wenig entspannter, gehen könnte. Der Punkt einer Veränderungschance ist in den nächsten Wochen und Monaten gegeben und wird irgendwann, zurückgekehrt im „normalen“ Alltag, wieder in Vergessenheit geraten sein.

Positive Weiterentwicklung unseres Zusammenlebens in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und persönlicher Hinsicht findet nur dann statt, wenn Gewohntes aufgegeben wird um Platz für Neues zu schaffen. Wir von Czepl & Partner verstehen die aktuelle Situation primär als Chance für Neuentwicklung, für deren Umsetzung wir unseren Teil beitragen – für unsere Kunden und uns selbst. In der Akutphase des „Feuerlöschens“ unterstützen wir Sie in den brennenden Fragen des Steuer-, Arbeits- und Sozialversicherungs- , falls nötig, des Insolvenzrechts, sowie der Finanzierung und der erfolgreichen Abwicklung möglicher staatlicher Unterstützungsleistungen, .... Mit unserer langjährigen Erfahrung der Geschäftsmodellentwicklung stehen wir in „Phase zwei“ ihrem Unternehmen als Sparringpartner zur Verfügung. Das Mitdenken und Gestalten guter Veränderungen „nach-Corona“ beginnt JETZT. Machen wir das gemeinsam - es liegt an uns allen das Beste aus der Situation zu machen und Neues anzunehmen!

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