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Spezialnews für Land- & Forstwirte

Sektgläser

Erweiterung des Urproduktekataloges

Land- und Forstwirte haben zwischen Urprodukten und be- und/oder verarbeiteten Produkten zu unterscheiden. Urproduktion ist die Herstellung eines Produktes mit Hilfe von Naturkräften bis zu einer Zustandsstufe, die marktfähig ist.

Da der Gewinn aus der Veräußerung von Urprodukten bei vollpauschalierten Betrieben durch die Pauschalierung abgegolten ist, müssen die Einnahmen aus der Veräußerung von Urprodukten für Zwecke der Einkommensteuer nicht aufgezeichnet werden. Im Zweifel sind jedoch die Voraussetzungen für die Anwendbarkeit der land- und forstwirtschaftlichen Pauschalierung anhand geeigneter Unterlagen (Belegaufbewahrung) nachzuweisen.

In den Einkommensteuerrichtlinien ist ein Urproduktekatalog angeführt, welcher hilft, Urproduktion von Be- und/oder Verarbeitung abzugrenzen. Mit der letzten Wartung der Einkommensteuerrichtlinien wurde dieser Katalog nun erweitert um:

  • Perlwein oder Frizzante (alkoholisches Getränk aus Trauben oder Obst, welches in geschlossenen Behältnissen einen Kohlensäureüberdruck von mindestens 1 bar bis höchstens 2,5 bar bei 20°C aufweist) ist im Anwendungsbereich des BSVG als Urprodukt zu werten. Diese Einstufung ist auch für steuerliche Zwecke anzuwenden.
  • Auf Grund des Umstandes, dass Cidre bzw. Cider oder Zider (ein alkoholisches Getränk aus einem Gemenge von Fruchtsaft und Obstwein derselben Obstartgruppe mit einem Kohlensäureüberdruck von höchstens 2,5 bar bei 20°C) mit Perlwein vergleichbar ist und zudem ein Gemisch von Urprodukten darstellt, ist auch Cider als Urprodukt zu werten.

Eine Be- und Verarbeitung liegt nun auch in folgenden Fällen vor:

  • Die Anbringung eines Schriftzuges mittels Laser bei Obst stellt eine über die genannten Arbeitsschritte des Waschens, Schälens, Zerteilens und Trocknens hinausgehende Bearbeitung mit eigener Wertschöpfung dar.
  • Filetieren und Räuchern von Fisch; dagegen stellt eine Fischseite (halbierter Fisch ohne Rückengräte aber mit Bauchlappen) noch ein Urprodukt dar.

Stand: 27. Dezember 2018

Bild: Klaus Eppele - stock.adobe.com

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Wir stehen am Beginn einer Zeitspanne, die einige grundlegende Veränderungen von bisher Gewohntem mit sich bringt. Es liegt in unserer menschlichen Natur, dass bei Auftreten von ungewohnten, neuen Situationen zuerst der Rückzug „ins eigene Schneckenhaus“ angetreten wird. Wir reagieren alle individuell unterschiedlich, teils mit Unsicherheit, zum Teil mit Angst - auch in der Hoffnung, dass bald wieder alles beim Alten ist oder zumindest keine allzu unangenehmen Veränderungen auf uns zukommen. Wie uns tagtäglich vor Augen geführt wird, ist das hemmungslose Ausreizen jeglichen Spielraumes, das bedingungslose Anspannen der menschlichen Leistungsfähigkeit eine Lebens- und Wirtschaftsweise, die unter Druck nicht aufrechtzuerhalten ist. Wir merken auch (seit Langem), dass uns Menschen das schlicht nicht gut tut. Gleichzeitig gewinnen wir in der aktuellen Situation den Eindruck, dass es (ohne tatsächlichen Wohlstandsverlust) auch anders, ein wenig entspannter, gehen könnte. Der Punkt einer Veränderungschance ist in den nächsten Wochen und Monaten gegeben und wird irgendwann, zurückgekehrt im „normalen“ Alltag, wieder in Vergessenheit geraten sein.

Positive Weiterentwicklung unseres Zusammenlebens in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und persönlicher Hinsicht findet nur dann statt, wenn Gewohntes aufgegeben wird um Platz für Neues zu schaffen. Wir von Czepl & Partner verstehen die aktuelle Situation primär als Chance für Neuentwicklung, für deren Umsetzung wir unseren Teil beitragen – für unsere Kunden und uns selbst. In der Akutphase des „Feuerlöschens“ unterstützen wir Sie in den brennenden Fragen des Steuer-, Arbeits- und Sozialversicherungs- , falls nötig, des Insolvenzrechts, sowie der Finanzierung und der erfolgreichen Abwicklung möglicher staatlicher Unterstützungsleistungen, .... Mit unserer langjährigen Erfahrung der Geschäftsmodellentwicklung stehen wir in „Phase zwei“ ihrem Unternehmen als Sparringpartner zur Verfügung. Das Mitdenken und Gestalten guter Veränderungen „nach-Corona“ beginnt JETZT. Machen wir das gemeinsam - es liegt an uns allen das Beste aus der Situation zu machen und Neues anzunehmen!

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